11 2018

Durch mehr Daten mehr Erfolg? Wie Big Data und Big Data Analytics zum Unternehmenserfolg beitragen können

Unternehmen sind bestrebt, die großen, schnell anfallenden Datenmengen aus Onlineshops, Webseiten, sozialen Medien und CRM-Systemen möglichst effizient zu nutzen, um aus den ausgewerteten Daten wichtige Informationen für die Anpassung von Strategien oder die Ausrichtung von Aktivitäten zu gewinnen. Schließlich resultieren mehr Informationen über Kunden in einer besseren, maßgeschneiderten Kundenansprache und einer gesteigerten Effizienz und Effektivität der Marketingmaßnahmen. Um die wachsenden Datenberge zu bewältigen – die sich nicht nur durch ihr Volumen, sondern auch durch ihre Heterogenität auszeichnen – reichen oft traditionelle Datenbank- und Data Warehouse-Systeme nicht mehr aus. Welche Herausforderungen sich durch Big Data und die Analyse der Datenfluten ergeben und wie damit in Unternehmen umgegangen wird, erläuterten Univ.-Prof. Dr. Stefan Thalmann und Johannes Michael Weiß. In ihren Vorträgen gaben sie einen Überblick über Big Data und Big Data-Anwendungen, die Potenziale der State-of-the-Art-Technologien sowie deren Risiken. Anhand von Case Studies und Praxisanwendungen aus verschiedenen Branchen zeigten sie zudem, wie Datenquellen zur sinnvollen Nutzung kombiniert werden können.

09 2018

Der Markenentwicklungsprozess der Unternehmensgruppe Legero United

Mit seinen vier Marken Superfit, Legero, Think!, Vios und sechs Millionen Paar verkaufter Schuhe in 2017 ist legero united eine feste Größe im europäischen Segment hochwertiger Schuhe für die ganze Familie mit Sitz in Graz. Um ihren Kundinnen und Kunden noch näher zu sein, wurde in einem Strategieprozess ein kompletter Wandel hin zu einem digital ausgerichteten Unternehmen beschlossen. Das bedeutet, von der Customer Journey ausgehend, neue Prozesse zu denken, eine maximale Vertiefung der Wertschöpfung auszubauen (für maximale Geschwindigkeit und Flexibilität im Entwicklungs- und Fertigungsprozess), eine komplett neue Organisationsstruktur einzuführen, einen Markenrelaunch mit allen Konsequenzen für alle vier Marken, den Bau eines neuen Headquarters (legero united campus), neuer Fabriken und Logistikeinheiten. All dies innerhalb von drei Jahren. legero united steckt mittendrin. Prof. Dipl.-Ing. Stefan Stolitzka erzählte von den von den größten Herausforderungen des Markenentwicklungsprozesses.

06 2018

Mobilität neu denken – Podiumsdiskussion zum Thema Elektromobilität

Während das Interesse an Dieselfahrzeugen zurück geht, nimmt das Thema Elektromobilität in Österreich zusehends Fahrt auf. Im Jahr 2017 ist die Zahl der neu zugelassenen Elektrofahrzeuge um 42 Prozent auf 5433 gestiegen. Elektromobilität bedeutet mehr, als nur den Verbrennungsmotor durch einen Elektromotor zu ersetzen und geht weit über den Aufbau von Ladeinfrastrukturen oder Fahrzeugflotten hinaus. Die Entwicklung der Elektromobilität wird einen tiefgreifenden Wandel entlang der gesamten Wertschöpfungskette und eine stärkere industrieübergreifende Vernetzung bewirken. Auf dem Weg zur elektromobilen Gesellschaft gilt es, eine Reihe wichtiger Erfolgsfaktoren zu berücksichtigen. Darüber diskutierten nach einer Keynote-Speech von Univ.-Prof. Dr. Hannes Hick (AVL/TU Graz) Vst.-Dir. Mag. Barbara Muhr (Holding Graz), Mag. Gerald Auer (Vogl + Co), Dipl.-Ing. Robert Schmied (e-mobility GmbH) und der Keynote-Speaker unter der Moderation von Mag. Klaus Höfler (Kleine Zeitung).

05 2018

DMS – Mit Individualisierung Mehrwert schaffen

Das Who is Who der Grazer Unternehmen setzt auf DMS Schinnerl. Unternehmen aus dem Banken- und Versicherungssektor, dem Medienbereich sowie Energiedienstleister aber auch über 100 Visitenkartenportale vertrauen dem Familienunternehmen, wenn es um hochwertige Druckerzeugnisse oder die Nutzung von Optimierungspotenzialen im Datenmanagement geht. Insbesondere die Individualisierung mit der Effizienz einer Massenproduktion ist für DMS Schinnerl eine Strategie, die neue Umsatzpotenziale schafft, weil sie darauf eingeht, dass Unternehmen zur personalisierten Kundenansprache immer variantenreichere Produkte wünschen. Josef Schinnerl zeigte in seinem Vortrag wie sein Unternehmen mit jahrzehntelangem Know-how, innovativen Ideen, höchsten Qualitätsansprüchen und maßgeschneiderten Services zu einer positiven Customer Experience beiträgt – sowohl bei den auftraggebenden Unternehmen als auch bei deren Kunden.

05 2018

Niceshops – Ein kleiner Online-Riese erobert die Welt

Die Niceshops GmbH entwickelt Onlineshops in verschiedenen Produktsegmenten und verzeichnet bereits mehr als eine Million Kunden in 150 Ländern. Was als kleiner Onlinehandel in Bad Gleichenberg begann, entwickelte sich innerhalb von einem Jahrzehnt zu einem Vorzeigeunternehmen mit derzeit 150 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 30 Millionen Euro. 38 Onlineshops firmieren unter dem Dach der Niceshops, 5.500 Pakete werden täglich von Feldbach aus in die ganze Welt versandt – 80 Prozent davon ins Ausland. Mit einem Concept-Store für Naturkosmetik verbindet Niceshops zudem seit kurzem die digitale mit der analogen Welt. Roland Fink zeigte in seinem Vortrag, wie der Fokus auf Kundenfreundlichkeit und das Besetzen von Nischen sowie das Agieren auf Märkten in denen Online-Riesen wie Amazon und Zalando noch nicht präsent sind, zum Erfolg führen.

03 2018

Krankenhaus der Elisabethinen – Mit Menschlichkeit und Herzenswärme zum Erfolg

Für Menschen da zu sein, das ist seit über 300 Jahren die Berufung des Krankenhauses der Elisabethinen. Gemäß dem Leitgedanken „Schau hin und handle“, wird den Patienten eine hoch qualifizierte Medizin und Pflege angeboten, ferner werden sie von Psychologen, Sozialarbeitern und einer Seelsorgerin betreut. Dem christlichen Auftrag des Hauses folgend wird der Mensch mit alle seinen Sorgen und Nöten – unabhängig von Zusatzversicherungen – in den Mittelpunkt gestellt. Zusätzlich wird mit innovativen Projekten wie z. B. dem ersten Hospiz für Ob-dachlose, die soziale Seite des Klinikmarketings in den Fokus gerückt. Für diese bemerkenswerte Initiative wurden die Elisabethinen im Oktober 2017 mit dem Goldenen Sonderpreis des KlinikAwards ausgezeichnet, der hervor-ragendes Marketing von Gesundheitseinrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, prämiert. Dr. Christian Lagger, Direktor des Krankenhauses der Elisabethinen Graz, sprach in seinem Vortrag über das Thema „Resilienz: Was Ordensspitäler – am Beispiel der Elisabethinen – ausmacht“.

02 2018

Österreichischer Werberat – die Dos und Don´ts der Werbung

Werbung bewegt, Werbung fällt auf, Werbung wird diskutiert. Die Liste von Eigenschaften, die Werbung zugeschrieben werden, reicht von informativ und interessant über unterhaltsam und notwendig bis hin zu beeinflussend, übertrieben und störend. Eigenschaften, die so vielfältig sind, wie die Österreichische Werbelandschaft. Gleichzeitig wird Werbung als zentraler Bestandteil der Wirtschaft wahrgenommen und als wichtige Orientierungshilfe verstanden. Präsident Michael Straberger zeigte in seinem Vortrag, wie der Österreichische Werberat mittels Selbstregulierung ohne Überregulierung und Werbeverbote agiert. Dazu präsentierte er konfliktgeladene und heikle Fälle aus der Spruchpraxis des Werberates und zeigte wie Verantwortliche die Empfehlungen des Österreichischen Werberats für ihre Arbeit nutzen und damit Imageschäden für eine Marke oder das Unternehmen verhindern können. Neben Themenbereichen wie „Ethik und Moral“, „Gewalt“, „Geschlechterdiskriminierende Werbung“ standen „Kinder und Jugendliche“ sowie „Ältere Menschen“ im Fokus.

02 2018

Die Frauscher Bootswerft

Die Frauscher Bootswerft orientiert sich bei der Produktentwicklung nicht an Mitbewerbern oder Lastenheften, sondern entwickelt konsequent ein Produkt, das Käufern eine ganzheitliche emotionale Erfahrung bietet. Dieser Ansatz bedarf auch im Vertrieb und im Marketing ganz neuer Überlegungen. Florian Helmberger präsentierte in seinem Vortrag innovative Ideen, um potenzielle Kunden zu erreichen und zeigt die praktische Umsetzung im Rahmen der Markteinführung des bisher größten Bootes der Frauscher Bootswerft: Die 14 Meter lange und 1,2 Millionen Euro teure Frauscher 1414 Demon ist zwei Jahre nach der Markteinführung das wichtigste Modell der Frauscher Bootswerft und verhalf dem Unternehmen zu einer Verdoppelung des Umsatzes in nur drei Jahren.

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